Zwischen dem Gerätepreis im Onlineshop und der Endsumme im Angebot liegt der Faktor zwei bis drei. Diese Aufstellung zeigt, wohin das Geld geht.
Die Positionen im Einzelnen
- Wärmepumpe (Außengerät): 7.000 bis 14.000 Euro
- Innenmodul oder Hydraulikstation: 1.500 bis 4.000 Euro
- Warmwasserspeicher, 300 Liter, wärmepumpentauglich: 900 bis 2.200 Euro
- Pufferspeicher, falls nötig: 350 bis 1.200 Euro
- Pumpengruppe, Armaturen, Ausdehnungsgefäß, Dämmung: 800 bis 2.500 Euro
- Fundament oder Konsole, Schwingungsdämpfer: 400 bis 2.000 Euro
- Kernbohrung und Wanddurchführung: 250 bis 900 Euro
- Kondensatableitung mit Frostschutz: 300 bis 900 Euro
- Elektroarbeiten, Zählerplatz, Anmeldung Netzbetreiber: 1.200 bis 4.000 Euro
- Demontage und Entsorgung der Altanlage: 600 bis 2.500 Euro, bei Öltankdemontage mehr
- Montagearbeit und Inbetriebnahme: 3.500 bis 8.000 Euro
- Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich: 500 bis 1.500 Euro
Die Summe
In Summe ergibt das für ein Einfamilienhaus 24.000 bis 38.000 Euro brutto vor Förderung. Nach den üblichen Fördersätzen bleiben häufig 10.000 bis 20.000 Euro Eigenanteil.
Was den Preis nach oben treibt
- Heizkörpertausch: 400 bis 900 Euro je Stück
- Öltankdemontage und Kellersanierung: 1.500 bis 6.000 Euro
- Hausanschlussverstärkung: 1.000 bis 5.000 Euro
- Innenaufstellung mit Luftkanälen: 3.000 bis 7.000 Euro
- Erdsonde: 10.000 bis 18.000 Euro
- Schallschutzmaßnahmen: 800 bis 5.000 Euro
Die Positionen, die in Billigangeboten fehlen
Prüfen Sie jedes Angebot gezielt auf: Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, Kondensatkonzept, Frostschutz bei Monoblock, Elektroanmeldung, Entsorgung der Altanlage, Fachunternehmererklärung. Fehlt eine dieser Positionen, ist das Angebot nicht günstiger — es ist unvollständig, und die Differenz kommt als Nachtrag.
Die einzige sinnvolle Vergleichsbasis
Drei Angebote, alle mit derselben Positionsliste und derselben Heizlastberechnung. Erst dann sagt der Preisunterschied etwas aus.
