Die Vitocal 262-A ist keine Heizungswärmepumpe, sondern eine Brauchwasserwärmepumpe: ein Warmwasserspeicher mit aufgesetztem Kältekreis, der der Umgebungsluft im Aufstellraum Wärme entzieht und ins Trinkwasser schiebt.
Die Typen
- T2E — die Ausführung mit elektrischer Nachheizung, ohne zusätzlichen Wärmetauscher.
- T2H — mit zusätzlichem Wärmeübertrager, an den sich Solarthermie oder ein vorhandener Kessel anschließen lässt.
- Die Zusätze ZE beziehungsweise ähnliche Kürzel stehen für Ausstattungsvarianten; maßgeblich ist die vollständige Typenbezeichnung im Angebot.
Speichergröße und Verbrauch
Übliche Volumina liegen bei rund 250 bis 300 Litern. Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Warmwasserbedarf von etwa 2.500 bis 3.000 Kilowattstunden im Jahr bedeutet der Umstieg von einem elektrischen Speicher auf eine Brauchwasserwärmepumpe: statt 2.500 bis 3.000 Kilowattstunden Strom nur noch 800 bis 1.100. Bei 30 Cent je Kilowattstunde sind das 450 bis 600 Euro Ersparnis im Jahr.
Der Aufstellraum entscheidet
Das Gerät kühlt die Raumluft ab und entfeuchtet sie. Damit das funktioniert, braucht es Luftvolumen — als Faustwert mindestens 20 Kubikmeter, also ein Kellerraum von etwa acht Quadratmetern bei 2,5 Meter Höhe. Wo das fehlt, wird über Luftkanäle nach außen gearbeitet. Wer das Gerät in eine ungeheizte Abstellkammer stellt, kühlt sie im Winter unter zehn Grad, und die Arbeitszahl fällt. Ein Heizungskeller mit Abwärme ist der ideale Standort.
Ein Nebeneffekt, der oft gefällt
Die Entfeuchtung. In feuchten Kellern senkt eine Brauchwasserwärmepumpe die relative Luftfeuchte spürbar — für viele Häuser ein Zusatznutzen, der den Raum trockener macht.
Preisrahmen
Das Gerät kostet 2.200 bis 4.000 Euro, eingebaut je nach Anschlussaufwand 3.500 bis 6.500 Euro. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage ist es eine der Maßnahmen mit der kürzesten Amortisationszeit im Haus.
