Die WWK-Reihe von Stiebel Eltron gehört zu den verbreitetsten Brauchwasserwärmepumpen in Deutschland. Das Prinzip: ein Warmwasserspeicher mit aufgesetztem Kältekreis, der der Umgebungsluft Wärme entzieht.
Die Varianten
- WWK 220 electronic — rund 220 Liter, für ein bis drei Personen.
- WWK 300 electronic — rund 300 Liter, der Standard für Vierpersonenhaushalte.
- WWK 300 electronic SOL — mit zusätzlichem Wärmeübertrager für Solarthermie oder einen vorhandenen Kessel.
- WWK 301 — die weiterentwickelte Ausführung; die Unterschiede stehen im jeweiligen Datenblatt.
- WWS-Reihe — Warmwasserspeicher ohne eigenen Kältekreis, als Ergänzung zu einer Heizungswärmepumpe.
Was das Gerät spart
Ein Vierpersonenhaushalt braucht für Warmwasser etwa 2.500 bis 3.200 Kilowattstunden Wärme im Jahr. Ein elektrischer Speicher zieht dafür dieselbe Strommenge. Eine WWK 300 kommt mit 800 bis 1.200 Kilowattstunden aus. Bei 30 Cent je Kilowattstunde sind das 400 bis 600 Euro Ersparnis jährlich — die Anschaffung ist damit in vier bis acht Jahren wieder drin.
Die drei Einstellungen, die zählen
- Solltemperatur: 50 bis 52 Grad reichen. Wer 58 einstellt, holt den Elektroheizstab dauerhaft ins Spiel, weil der Kältekreis darüber nicht mehr allein arbeitet.
- Betriebsart: Reiner Wärmepumpenbetrieb statt Automatik mit Heizstabzuschaltung, solange die Aufheizzeit reicht.
- Zeitfenster: Aufheizen tagsüber, wenn eine Photovoltaikanlage vorhanden ist — nicht nachts.
Aufstellraum
Mindestens etwa 20 Kubikmeter Raumvolumen oder Luftkanäle nach außen. Der Raum kühlt im Betrieb um zwei bis fünf Grad ab und wird trockener. Im Heizungskeller ist beides erwünscht; neben einem beheizten Wohnraum verschiebt man den Wärmebedarf nur.
Preisrahmen
Das Gerät kostet 2.000 bis 3.600 Euro, eingebaut 3.500 bis 6.500 Euro.
