Remko aus Lage in Ostwestfalen kommt aus der Klima- und Lufttechnik und baut daneben ein vollständiges Wärmepumpenprogramm. Die Marke ist im Fachhandwerk gut eingeführt, im Endkundenmarkt aber weniger bekannt als die großen Heizungshersteller.
Das Programm
- Luft-Wasser-Wärmepumpen — als Monoblock und in Split-Ausführung, invertergeregelt, in Größen für Einfamilien- und Zweifamilienhäuser.
- Luft-Luft-Geräte — aus dem Klimabereich, für die Beheizung einzelner Räume oder als Ergänzung.
- Hybridlösungen — Kombinationen aus Wärmepumpe und vorhandenem Gaskessel.
- Speicher und Hydraulikstationen — passend abgestimmte Systemkomponenten.
Wo die Herkunft hilft
Aus der Klimatechnik bringt Remko Erfahrung mit Kältekreisen und Ventilatorauslegung mit. Das zeigt sich an ordentlichen Schallwerten und an der Kühlfunktion, die bei den Luft-Wasser-Geräten meist mitgeliefert wird — für Häuser mit Fußbodenheizung und Sommerhitze ein Argument, das in der Anschaffung nichts extra kostet.
Was zu prüfen ist
Die Servicedichte ist regional sehr unterschiedlich; in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ist die Marke deutlich präsenter als im Süden. Zweitens: Bei den Split-Geräten braucht der Betrieb einen Kälteschein. Und wie überall gilt — lassen Sie sich die Leistung bei minus sieben Grad ausweisen, nicht die Nennleistung im Prospekt.
Preisrahmen
Komplette Luft-Wasser-Anlagen liegen eingebaut meist bei 22.000 bis 34.000 Euro vor Förderung. Remko positioniert sich damit im mittleren Bereich, unterhalb der großen deutschen Premiummarken.
Einordnung
Eine gute Option, wenn ein Betrieb vor Ort die Marke führt. Als Fernkauf ohne lokalen Ansprechpartner ist sie die schlechtere Wahl — das gilt allerdings für jede Wärmepumpe.
