Die Europa-Reihe ist Ochsners Antwort auf die Warmwasserfrage: eine Brauchwasserwärmepumpe, die der Umgebungs- oder Außenluft Wärme entzieht und ins Trinkwasser schiebt, ohne dass die Heizung angefasst werden muss.
Die Varianten
- Europa 333 Genius — rund 300 Liter Speichervolumen, mit zusätzlichem Wärmeübertrager für Solarthermie oder einen vorhandenen Kessel.
- Europa Mini und Europa Mini IWP — die kompakten Ausführungen für kleinere Haushalte.
- Europa 250 DK und DKL — Zwischengrößen mit unterschiedlicher Ausstattung.
Warum der zweite Wärmetauscher zählt
Ohne ihn ist die Brauchwasserwärmepumpe ein Solitär. Mit ihm lässt sich Solarthermie einbinden, die im Sommer den größten Teil des Warmwassers liefert und die Wärmepumpe stillstehen lässt — oder ein vorhandener Holz- oder Pelletkessel, der ohnehin brennt. Für Häuser mit vorhandener Solaranlage ist die Ausführung mit Wärmetauscher fast immer die richtige.
Aufstellung und Luftführung
Bei Raumluftbetrieb braucht das Gerät ausreichend Luftvolumen, als Richtwert mindestens rund 20 Kubikmeter. Alternativ lässt es sich über Kanäle an die Außenluft anschließen — dann sinkt allerdings die Quellentemperatur im Winter, und die Arbeitszahl fällt. Der beste Standort ist ein Kellerraum mit Abwärme: Waschmaschine, Trockner, Heizungsverteilung. Der schlechteste ist ein unbeheizter Anbau ohne Luftwechsel.
Was es spart
Ein Vierpersonenhaushalt braucht rund 2.500 bis 3.200 Kilowattstunden Wärme im Jahr für Warmwasser. Statt derselben Strommenge im Elektrospeicher zieht die Wärmepumpe 800 bis 1.100 Kilowattstunden. Bei 30 Cent je Kilowattstunde sind das 450 bis 600 Euro jährlich.
Preisrahmen
Das Gerät kostet 2.500 bis 4.200 Euro, eingebaut je nach Anschlussaufwand 4.000 bis 7.000 Euro. Die Ausführungen mit Wärmetauscher liegen am oberen Rand.
