Lambda führt zwei Baugrößen, die zusammen den größten Teil des Einfamilienhausbereichs abdecken: EU08L und EU13L. Beide sind für die Innenaufstellung konzipiert, die Luft wird über Kanäle nach außen geführt.
Die Größen
- EU08L — die kleinere Ausführung, passend für Häuser mit Heizlasten etwa bis 8 Kilowatt.
- EU13L — die größere Baugröße für höhere Heizlasten, unsanierte Gebäude und Zweifamilienhäuser.
- Beide modulieren über einen weiten Bereich, was das Takten im Frühjahr und Herbst deutlich reduziert.
Warum die Arbeitszahlen so gut ausfallen
Drei Gründe: ein großzügig dimensionierter Wärmeübertrager, ein weiter Modulationsbereich und die Innenaufstellung, bei der der Verdichter in einer temperierten Umgebung arbeitet. In öffentlichen Verbrauchsdatenbanken liegen gemessene Jahresarbeitszahlen von Lambda-Anlagen regelmäßig über dem Klassendurchschnitt — allerdings gemessen an Anlagen, deren Betreiber überdurchschnittlich technikaffin sind, was den Vergleich verzerrt.
Die Luftkanäle als kritischer Punkt
Hier scheitern Innenaufstellungen, wenn überhaupt. Der Querschnitt muss stimmen, die Zahl der Bögen begrenzt bleiben, und zwischen Ansaug- und Ausblasöffnung braucht es genug Abstand — sonst saugt das Gerät seine eigene, bereits abgekühlte Abluft wieder an und verliert Leistung. Lassen Sie sich die Kanalführung vor der Bestellung zeichnen, nicht auf der Baustelle festlegen.
Lieferzeit
Die Stückzahlen sind begrenzt; in den vergangenen Jahren gab es Phasen mit mehrmonatigen Lieferzeiten. Wer die alte Heizung im Herbst ausbaut und auf ein Gerät wartet, das im Februar kommt, hat ein Problem. Verlangen Sie einen verbindlichen Liefertermin, bevor die alte Anlage stillgelegt wird.
Preisrahmen
Komplette Anlagen liegen eingebaut meist bei 30.000 bis 45.000 Euro vor Förderung. Die Investition rechtfertigt sich über die Betriebskosten — bei einem Haus mit kleinem Wärmebedarf holen Sie den Mehrpreis nicht herein.
