Junkers war jahrzehntelang eine der bekanntesten Heizungsmarken in Deutschland. Seit der Übernahme durch Bosch läuft die Marke unter Bosch Home Comfort; im Neuverkauf treten die Geräte heute als Bosch auf, teils noch als Junkers Bosch.
Was das für Bestandsanlagen bedeutet
Wer eine Junkers-Wärmepumpe oder eine Junkers-Therme im Keller hat, bekommt Ersatzteile weiterhin über den Bosch-Kundendienst. Die Versorgung ist über viele Jahre gesichert, weil die Baureihen in Teilen mit Bosch-Geräten identisch sind. Bei sehr alten Anlagen wird es irgendwann eng — das ist aber ein normaler Alterungsprozess, kein Markenproblem.
Welche Geräte heute an ihre Stelle treten
- Bosch Compress 5800i AW — Einstieg für sanierte Gebäude und Neubau.
- Bosch Compress 6800i AW — Propangerät mit bis zu 75 Grad Vorlauf, für den Bestand mit Heizkörpern.
- Bosch Compress 7400i AW — die größere Leistungsklasse.
- Über den Fachhandwerksweg dieselbe Technik als Buderus Logatherm.
Wenn die alte Junkers-Therme ersetzt werden soll
Der häufigste Fall: Eine Gastherme aus den neunziger Jahren steht zum Tausch an, und die Frage ist Wärmepumpe oder neuer Kessel. Die Antwort hängt an drei Zahlen — der berechneten Heizlast, der tatsächlich nötigen Vorlauftemperatur und dem Zustand der Heizkörper. Lassen Sie einen Heizlastnachweis erstellen, bevor Sie entscheiden; er kostet einige hundert Euro und ist die einzige belastbare Grundlage.
Preisrahmen
Der Tausch einer alten Gastherme gegen eine Compress 6800i AW mit Speicher liegt meist bei 24.000 bis 36.000 Euro vor Förderung. Nach den üblichen Fördersätzen bleiben oft 10.000 bis 18.000 Euro Eigenanteil.
