Neben der Hochtemperaturreihe HT führt Daikin zwei Geräte für den Normalfall: die Altherma 3 M als Monoblock und die Altherma 3 R als Split. Beide arbeiten mit R32 und erreichen Vorlauftemperaturen bis etwa 55 bis 60 Grad — genug für Fußbodenheizung und für richtig ausgelegte Heizkörper.
Monoblock oder Split
- 3 M — Monoblock. Der komplette Kältekreis sitzt im Außengerät, ins Haus geht nur Heizungswasser. Kein Kälteschein nötig, einfachere Montage. Dafür muss die wasserführende Leitung frostsicher sein: Frostschutzmittel im Kreis oder eine automatische Entleerung bei Stromausfall.
- 3 R — Split. Verdichter außen, Wärmeübertrager innen, dazwischen eine Kältemittelleitung. Kein Frostrisiko, kompaktere Außeneinheit, oft etwas leiser. Braucht einen Betrieb mit Sachkundenachweis und eine druckgeprüfte Leitung.
Die Frostfrage im Detail
Bei einem Monoblock steht Wasser in der Leitung zwischen Haus und Außengerät. Fällt der Strom bei minus zehn Grad für mehrere Stunden aus, kann diese Leitung einfrieren und platzen. Die zwei Lösungen: Glykol im Heizkreis, was rund fünf Prozent Leistung und etwas Pumpenenergie kostet, oder eine Entleerungsautomatik mit Auffangbehälter. Beides gehört ins Angebot — fehlt es, fehlt ein Risiko in der Kalkulation.
Die richtige Wahl
Für ein Haus mit Fußbodenheizung reicht die 3 R oder 3 M völlig aus, und der Preisunterschied zur HT-Reihe von mehreren tausend Euro bleibt im Portemonnaie. Der häufigste Fehler ist der umgekehrte: ein Hochtemperaturgerät für ein Haus zu kaufen, das mit 40 Grad auskommt.
Preisrahmen
Komplette Anlagen liegen eingebaut meist bei 22.000 bis 34.000 Euro vor Förderung. Die ECH2O-Speichervarianten kosten 3.000 bis 6.000 Euro mehr.
